Artikel aus dem Verbandsmagazin - Ausgabe 07/2018 Seite 63

 

Wenn ein beihilfeberechtigter Soldat/Beamter verstirbt, ändert sich der Beihilfestatus des Hinterbliebenen Ehepartners. Die Witwe/der Witwer erbt den originären Beihilfeanspruch und eine Sonderregelung des Sozialgesetzbuchs greift dann in vollem Umfang. Diese Konstellation ist sehr häufig in Soldatenfamilien anzutreffen.

 

Falls die betroffene Person jedoch die notwendige Klarstellung des Beihilfeanspruchs gegenüber der GKV unterlässt, übernimmt die gesetzliche Krankenkasse zunächst 100% der Kosten. Die GKV erhält keine Informationen über einen eventuellen Beihilfestatus.

Sobald im weiteren Versicherungsverlauf der Beihilfeanspruch auffällt, würde der Versicherte mit hohen Rückforderungsansprüchen der GKV konfrontiert werden, die aber dann nicht mehr in Gänze an die Beihilfestelle übertragen werden können (Stichwort: Verjährungsfrist in der Beihilfe). Es drohen hohe Rückforderungen!

 

Bitte lesen Sie für genaue Informationen das im Artikel angegebene Schreiben der Rechtsabteilung des Deutschen BundeswehrVerbands.

 

Das im Artikel erwähnte Musterschreiben sieht so aus: Musterschreiben