Melatenfriedhof in Köln

Der Melaten-Friedhof in Köln

Der Melaten-Friedhofin Köln ist der größte und bekannteste Friedhof der Stadt.

Er wurde am 29. Juni 1810eröffnet – auf Geheiß der französischen Behörden während der napoleonischen Zeit – als erster zentraler Kölner Friedhof außerhalb der Stadtmauern.

Das Gelände gehörte zuvor einem mittelalterlichen Leprosenheim(„Maladen“ oder „Melaten“), woraus der Name entstand.

Inspiriert vom Pariser Père-Lachaise, gestaltete Ferdinand Franz Wallraf die Anlage im klassizistischen Stil mit rechtwinkligem Wegenetz, prächtiger Mittelallee und vielen kunstvollen Grabmälern.

Bis 1829 war er zunächst nur Katholiken vorbehalten.Heute umfasst er rund 55.000 Gräberauf über 43 Hektar und gilt als Freilichtmuseum mit beeindruckender Grabarchitektur, Skulpturen und parkähnlicher Atmosphäre – ein Ort der Ruhe, der gleichzeitig die Kölner Stadtgeschichte widerspiegelt.


Hier ruhen zahlreiche berühmte Persönlichkeiten wie Entertainer (Dirk Bach, Willy Millowitsch, Willi Herren), Moderatoren (Alfred Biolek), Musiker, Politiker und Unternehmerfamilien (z. B. Farina).

Der Friedhof ist ein beliebtes Ziel für geführte Rundgänge, Spaziergänge und kulturelle Entdeckungen.