
Die diesjährige Wanderung über den ehemaligen Truppenübungsplatz wurde von allen Teilnehmern einhellig als besonders schön und erstaunlich informativ bewertet – und das bei angenehm mildem Wetter und ohne nennenswerte Anstrengung, obwohl manche im Vorfeld genau das befürchtet hatten.
Was früher Panzer und Kettenfahrzeuge aufwirbelten, ist heute ein Paradies für seltene und gefährdete Arten. Auf über 670 Hektar, die zum Nationalen Naturerbe gehören, konnten wir erleben, wie sich die Natur ehemalige Kampfzonen zurückerobert hat.
Alte Spurrinnen schwerer Gefechtsfahrzeuge sind zu kleinen, klaren Tümpeln geworden – unverzichtbare Lebensräume für Urzeitkrebse, Kammmolche und Kreuzottern.
Am Wegesrand zeigten sich Pillenfarn und zahlreiche weitere botanische Raritäten, die hier beste Bedingungen vorfinden.
Besonders beeindruckend war, wie harmonisch sich militärische Vergangenheit und Naturschutz heute ergänzen: Wo früher geübt wurde, blüht und summt es heute – ein lebendiges Beispiel dafür, dass aus „gestörten“ Flächen oft die wertvollsten Naturräume entstehen.
Nach gut drei Stunden gemeinsamer Erkundung ließen wir den Nachmittag bei Kaffee, frischem Kuchen und vielen angeregten Gesprächen gemütlich ausklingen.
Fazit der Teilnehmer: Eine rundum gelungene Veranstaltung, die Lust auf mehr macht!
Herzlichen Dank an unseren fachkundigen Führer und an alle, die dabei waren.